Schloss Greifenstein

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Majestätisch thront Schloss Greifenstein auf einem steil aufragenden Hügel oberhalb des Weilers Neumühle bei Heiligenstadt. Prachtvoll kontrastiert das dunkle Grün der dicht bewaldeten Hänge mit dem weiß gekalktem Schlossbau, dessen Dachlandschaft durch mehrere Türme aufgelockert ist. Erstmals indirekt fassbar ist das Schloss durch die urkundliche Nennung eines „Eberhardus de Grifenstein“, der 1172 Geistlicher am Bamberger Domstift war und dem Edelherrengeschlecht der Adelsdorf entstammte. Um 1280 erwarben die Herren von Streitberg zwei Drittel an der Burg Greifenstein, gegen eine hohe Geldzahlung übergaben sie sie im 14. Jh. an das Bistum Bamberg und nahmen sie wieder zu Lehen. Im Bauernkrieg wurde die Burg geplündert und teilweise zerstört. Als das Geschlecht der Herren von Streitberg 1690 ausstarb, erhielt Fürstbischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg das Rittergut Greifenstein als Mannlehen und über ihn gelangte die Burg an die Familie der Grafen von Stauffenberg, in dessen Besitz das Schloss bis heute ist.

Neben der Schlosskapelle können die im Schloss aufbewahrten Waffen- und Trophäensammlungen sowie einige Gemächer und der Festsaal besichtigt werden. Der Plan die Burg nach dem Stauffenberg-Attentat niederzubrennen, konnte glücklicherweise verhindert werden.

Öffnungszeiten: 1. März bis 30. April und 1. November bis 15. Januar jeweils Mittwoch bis Sonntag, 1. Mai bis 31. Oktober täglich, jeweils von 9:00 Uhr bis 11:15 Uhr und nachmittags von 13:30 Uhr bis 16:45 Uhr. Im Zeitraum 16. Januar bis Ende Februar ist das Schloss für die Öffentlichkeit geschlossen.

Die Besichtigung ist nur im Rahmen einer sehr informativen, 45-minütigen, Führung möglich, in den Innenräumen ist das Fotografieren untersagt.