Schloss Johannisburg

Das Schloss Johannisburg in Aschaffenburg diente bis 1803 den Mainzer Erzbischöfen und Kurfürsten als zweite Residenz. Erbaut wurde es von 1605 bis 1614 aus Rotsandstein aus der Region. An allen vier Ecken befindet sich ein Turm. Das Schloss befand sich von 1814 bis zum Ende der Monarchie 1918 in Besitz der Bayerischen Krone, heute gehört des Schloss dem Bayerischen Staat und wird von der bayerischen Schlösserverwaltung geführt, diese ermöglicht den Besuch im Rahmen eines Rundgangs durch verschiedene Räume des Schlosses, in der Jahreskarte ist der Eintritt bereits enthalten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss von mehreren Bomben getroffen und brannte beinahe vollständig aus. Die Finanzierung des Wiederaufbaus erfolgte durch die Stadt Aschaffenburg und den Freistaat Bayern. Die Wiedereröffnung nach alten Bauplänen und Aufzeichnungen fand im Jahre 1964 statt. Ingesamt kostete die Renovierung des Schlosses etwa 20 Millionen D-Mark. Die Wohnräume sind derzeit wegen Sanierung geschlossen.