Schloss Weißenstein

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Im Jahre 1710 kam Graf Lothar Franz von Schönborn, Kurfürsterzbischof von Mainz und Fürstbischof von Bamberg, durch Erbschaft in den Besitz der Herrschaft Pommersfelden. Hier hatte sich seit dem 16. Jh. ein Wasserschloss der Truchsesse von Pommersfelden befunden, das nun zu einem Sommersitz ausgebaut werden sollte. Als Reichserkanzler und Leiter des Kurfürstenkollegiums bei der Kaiserwahl von 1711 hatte Lothar Franz von Schönborn vom frisch gekürten Kaiser Karl IV. ein großzügiges Geldgeschenk erhalten, was ihm nunmehr den Neubau eines repräsentativen Sommerschlosses ermöglichte.

Die Bezeichnung Weißenstein wird auf das verwendete Baumaterial, einen hellen Sandstein, zurückgeführt. Das Schloss ist für Besichtigungen geöffnet, im Inneren herrscht allerdings Fotografieverbot.

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr. Letzte Führung um 16 Uhr, der Park ist ganzjährig geöffnet.